Anfang                                      Das Lonetal - Nationaler Geotop im UNESCO-Geopark Schwäbische Alb

                     

Das Lonetal der Geologen ist Teil des ÚNESCO-Geoparks Schwäbische Alb. Nur etwa 50 Regionen der Erde dürfen dieses Prädikat führen und verpflichten sich zu einer nachhaltigen Entwicklung und vor allem zum pfleglichen Umgang mit seinem geologischen Inventar, seinen geologischen Aufschlüssen. Das Lonetal wurde im Jahr 2006 als eines von 77 geologischen Highlights in Deutschland mit dem Prädikat "Nationaler Geotop" ausgezeichnet. Eine Vielzahl von geologischen Aufschlüssen wie Höhlen, Steinbrüchen, Sandgruben, Fossilienfundstätten, Quellen und verschiedenen Karstformen lassen uns über 150 Millionen Jahre Erd- und Landschaftsgeschichte in einem Tal praktisch erfahren: Karte der Geotope, Liste und kurze Beschreibung der einzelnen Geotope, nach Gemeinden sortiert

Der Altmeister der süddeutschen Geologie, Prof. Georg Wagner (Tübingen), schrieb schon 1941 und 1960:

 

“Von allen württembergischen Flüssen ist wohl die Lone der interessanteste. Zunächst, weil sie gerade im Begriff ist, als Fluss aufzuhören und ein Trockental zu hinterlassen.; so ist sie ein Musterbeispiel für die Verkarstung. Dann aber, weil wir ihre frühere Geschichte weitgehend entschleiern können: Nicht nur das ganze Gebiet der Fils und der Donzdorfer Lauter waren ihr wasserpflichtig, sondern sie muss einst einen großen Teil des mittleren Neckarlandes entwässert haben; sie war im Mittel- und Obermiozän einer der größten württembergischen Flüsse überhaupt!“

Zur Geologie des Lonetals - Geologische Zeittafel, Erd-, Fluss- und Landschaftsgeschichte, zu den Geotopen

Einen guten Überblick über die Erd- und Menschheitsgeschichte im Lonetal bekommt der Lonetal-Gast in der kleinen Geopark-Infostelle "Höhle des Löwenmenschen" in Lindenau bei Rammingen. Ein Computer-Infopunkt informiert über die wichtigsten Lonetal-Geotope. Außerdem kann die Erdgeschichte des Lonetals zeitlich eingeordnet werden und die Entstehung von Karstformen an einem Blockmodell leicht nachvollzogen werden.

Im Archäopark Vogelherd bei Niederstotzingen-Stetten o.L. werden Originalfunde aus der Vogelherdhöhle gezeigt. "Star" des kleinen Museums ist das perfekt gestaltete und bestens mit allen Einzelheiten erhaltene kleine Mammut, geschnitzt aus Mammutelfenbein. Auf dem ausgedehnten Freigelände kann Steinzeit/Eiszeit ganz praktisch erlebt werden.

Eine weitere Geopark-Infostelle befindet sich im Höhlenhaus der Höhlenerlebniswelt bei Giengen-Hürben. Das HöhlenSchauLand ist ein interaktives Erlebnismuseum. Der "Star" ist natürlich die Charlottenhöhle, mit 587 m die längste Schauhöhle der Schwäbischen Alb.

Der Geograph und Wanderführer Günther Krämer veranstaltet für Gruppen ab 10 Personen geführte Tageswanderungen im Lonetal. Näheres hier! Zu den Wanderseiten von Lustwandeln

Zum Angebot "In 3 Tagen durchs ganze Lonetal"